Proben

Erschienen 2002 in der Kundenzeitschrift Hot & Cool

Wirtschaft:
Der Euro und die Konjunktur

Am 1. Januar 2002 ist €-Day. Euro-Banknoten und -Münzen werden ab diesem Datum zum gesetzlichen Zahlungsmittel in Deutschland. Doch eine Frage bleibt: Wird die letzte Stufe der Währungsunion auf die wirtschaftliche Lage - speziell der Baubranche - in Deutschland spürbare Auswirkungen haben?

Zurzeit wagen weder die Finanzdienstleister noch Vertreter der Bauwirtschaft Prognosen für einen Aufschwung in der Bauindustrie. Einen direkten Einfluss des Währungsumtausches auf die Baukonjunktur stellen sie jedenfalls nicht fest. "Man muss abwarten", heißt es allenthalben.
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Faszination Eissegeln

Temperaturen weit unter Null. Idealer Wind und glattes Eis - mindestens zehn Zentimeter dick. Dazu der perfekte Segelschlitten und die Eissegler sind nicht mehr zu halten.

"Wenn wie richtig Spaß haben, frieren die meisten Menschen fürchterlich", sagt Dr. Rainer Hinrichsen. Der Landessekretär der deutschen Sektion der Internationalen DN Ice Yacht Racing Association, kurz IDNIYRA, ist selbst ein begeisterter Aktiver. Eissegeln ist nur etwas für wirklich Hartgesottene. Seglerische Kenntnisse und eine hohe Disziplin sind ein absolutes Muss, denn "der Schlitten hat keine Bremse". Wer von 100 km/h abstoppen will, hat mit einem Auslaufweg von 100 bis 200 Metern gegen den Wind zu rechnen. Vorausschauendes Agieren ist hier gefragt.
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Recht:

Schuldrechtsreform mit neuem Werkvertragsrecht

Zum 1. Januar 2002 tritt das Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts in Kraft. Das Verjährungsrecht wird neu geregelt. Zusätzlich gibt es Umstrukturierungen im allgemeinen Leistungsstörungsrecht sowie im Kauf- und Werkvertragsrecht. Vor allem die Verbraucher profitieren von der Schuldrechtsreform.

Basis der Reform ist eine Umstrukturierung der Verjährungsansprüche. Damit verlängert ich die bisher gültige Gewährleistungsfrist von sechs Monaten im Kauf- und Werksvertrag auf drei Jahre. Die Zeit für den Garantieanspruch des Kunden steigt um ganze zweieinhalb Jahre. Bei Baumängeln sieht das neue Gesetz sogar eine Frist von fünf Jahren vor. Doch weiterhin gilt: Die Abnahme des Bauobjekts ist weiterhin die Voraussetzung für einen eventuellen Anspruch auf Schadenersatz, Und das freie Kündigungsrecht des Kunden bleibt weiterhin bestehen.
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Buchrezensionen für die Monatszeitschrift der Lesben und Schwulen "Die andere Welt"

Ausgabe August 1992

Dieses Buch ist kein Ratgeber

Harriet Goldhor Lerner setzt auf das richtige Verständnis von Intimität - sich und dem Partner den Platz für eigene Bedürfnisse einzuräumen, ohne die Angst, an Nähe zu verlieren. Über gesellschaftlich gezwungene Rollenmuster für Frauen, ihre Ängsten vor Veränderung, von Tabu-Themen, die die Entwicklung hemmen bis zum Mut zur Suche nach dem "Selbst" - führt die Autorin den Leser ins eigene Unterbewusstsein, spricht Dinge an, die uns schon irgendwie bekannt waren, aber nicht bewusst. ...


Die kleine Schwester der Wahrheit

Angekündigt als "spektakulärer Strafprozess um eine Vergewaltigung" weiter sich die Geschichte der Kristen Bergmann zu einer Irrfahrt durch den Dschungel deutscher Gerichtsbarkeit, durch die Lebens- und Leidensgeschichte verschiedener Gestalten. Mit wohldosierten Spritzern Sarkasmus in den Zeilen, folgt der Leser den Gedankengängen der unmittelbar am Strafprozess beteiligten Personen. Jeder ist bemüht, "seine" Wahrheit in den eigenen undurchdringlichen Gehirnwindungen und den Kompromissstrategien der anderen zu finden. Und - damit zu leben. ...
Nachrichten für Online-Auftritte emar.de, wuv.de und Kontakter.de

Märklin fährt mit neuem Auftritt vor

Das Traditionsunternehmen für Modelleisenbahnen, Märklin, hat sich verjüngt. Zumindest soll der neue Online-Auftritt der Göppinger vor allem Neueinsteiger ansprechen. Aber auch die Bestandskunden können unter www.maerklin.de jederzeit im Online-Shop fündig werden oder die neuesten Informationen über das Unternehmen und seine Produkte abrufen. Das Konzept und die Umsetzung des neuen Auftritts stammen von der Reutlinger Agentur 21Torr.
06.02.2008 (kb)
Bitkom: Teenager sind täglich im Netz

Für die Teenager ist das Internet zu einem alltäglichen Medium geworden. Sie nutzen es wie ihre Eltern früher das Radio. Insgesamt 83 Prozent der von Forsa für den Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) befragten 12- bis 29-Jährigen tummeln sich täglich oder wenigstens mehrmals in der Woche im Netz. Unterschiede im Nutzungsverhalten zwischen Jungen und Mädchen gibt es kaum. Während allerdings die Mädchen das Internet zur Kommunikation und gezielten Unterstützung bei schulischen Aufgaben nutzen, suchen Jungs eher nach allgemeinen Informationen und Unterhaltungsangeboten wie Musik, Filme und aktuelle Nachrichten.

Konkret sind 85 Prozent der Jungen und 80 Prozent der Mädchen regelmäßig online. Die beliebteste Anwendung sind Sofortnachrichten (Instant Messages). Sie sind für die Teens mit 72 Prozent wichtiger als E-Mails (60 Prozent). Jeder zweite Befragte hört übers Internet Musik, und 40 Prozent recherchieren im Web zu Themen, die sie interessieren.

Immer mehr an Bedeutung gewinnen interaktive Web-Angebote. Vier von zehn Teenagern und jungen Erwachsenen haben beispielsweise ein Profil bei einem Online-Community hinterlegt. Insgesamt veröffentlicht jeder zweite Nutzer zwischen 14 und 29 Jahren persönliche Informationen im Netz. Aus diesem Grund appelliert die Bitkom an die Teenager, aktiv auf den Datenschutz zu achten, und genau zu überlegen, welche persönlichen Informationen wirklich preisgegeben werden können. "Man hat es meist selbst in der Hand, das richtige Maß an Privatsphäre zu wählen. Bei der Bewerbung um einen Job kann es durchaus schaden, wenn ein Kandidat sein ganzes Privatleben online zur Schau stellt", so Verbandschef August-Wilhelm Scheer. Einmal erzeugte Informationen halten sich im Netz oft lange.
18.02.2008 (kb)
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